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Recht und Regulierung20:05

48% der Kandidaten nutzen AI im Bewerbungsprozess. 7% der Unternehmen haben Regeln dafür

So setzen Sie AI für das CV-Screening DSGVO- und AI Act-konform ein. Funktionsklassifizierung, Schwellenwerte für menschliche Aufsicht und Bewerberklauseln in einem Prozess.

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Wir teilen hier Erfahrungen aus Implementierungen kostenfrei. Sie ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung für Ihren konkreten Einzelfall. Der Titel nennt zwei Zahlen, die wir direkt aufgreifen: 48% der Bewerber nutzten AI in mindestens einer Phase des Bewerbungsprozesses, aber nur 7% der Unternehmen verfügen über verbindliche Richtlinien dafür und kommunizieren diese, so eine Studie von Pracuj.pl aus dem April 2026. AI kann rekrutieren, jedoch nicht autonom. Systeme für CV-Vorselektion, Kompetenz-Scoring oder psychometrische Tests gelten in der EU als Hochrisikosysteme gemäß AI Act. Detaillierte Pflichten hierfür greifen ab dem 2. August 2026.

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Ursachen und Hintergruende

Der AI Act stuft in Anhang III Systeme zur Einstellung oder Auswahl von Bewerbern als Hochrisikosysteme ein. Das umfasst das CV-Ranking, Shortlisting, psychometrische Tests sowie Videointerviews mit Mimikanalyse. Ein Chatbot zur Kontaktdatenerfassung fällt meist in eine andere Risikoklasse, da er keine Vorentscheidung trifft. Die zweite Ebene bildet die DSGVO: Art. 22 beschränkt Entscheidungen, die ausschließlich auf automatisierter Verarbeitung beruhen.

Konkrete Massnahmen fuer Ihr Unternehmen

Der Prozess beginnt mit der Inventarisierung der Werkzeuge und der Funktionstrennung, nicht mit dem Kauf. CV-Vorauswahl und Kompetenz-Scoring gelten als Hochrisikosysteme. Ein CV-Chatbot mit einfachen Antworten entscheidet meist nicht über das Ergebnis und bleibt unter dem Schwellenwert. Es folgen DSFA, Due-Diligence des Anbieters und die Informationsklausel für Bewerber. Anbieterseitig kommen Protokollierung, Monitoring und Meldung von Vorfällen hinzu; arbeitgeberseitig die menschliche Aufsicht. Die Klausel enthält Zweck, Rechtsgrundlage, Datenkategorien, Systemlogik, Folgen, Widerspruchs- und Einsichtsrecht. Recruiter erhalten die Befugnis, Entscheidungen zu ändern, Bewerber einen Weg zur Anfechtung. Aus der Praxis: Eine DSFA für ein Rekrutierungssystem in einem Unternehmen mit 100–200 Mitarbeitern dauert 4–6 Wochen und kostet 15.000–35.000 PLN; Einführung von Aufsicht und Schulungen erfordern weitere 2–4 Wochen und 8.000–18.000 PLN.

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Wann das NICHT funktioniert

In der Praxis scheitert es, wenn das System Lebensläufe ohne echte menschliche Prüfung ablehnt. Ein Klick auf „Akzeptieren“ reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob der Recruiter die Bewertungsgrundlage sieht und das Ergebnis ändern kann. Videointerviews mit Emotionserkennung lösen zusätzliche Transparenzpflichten nach Art. 50 AI Act aus und werden oft deaktiviert. Ausnahmen nach Art. 22 Abs. 2 DSGVO existieren, Arbeitgeber nutzen diese jedoch selten ohne Schutzvorkehrungen. Fristen: verbotene Praktiken bereits ab 2. Februar 2025, Hochrisiko ab 2. August 2026. Sanktionen: DSGVO bis zu 20 Mio. Euro oder 4% des Umsatzes, AI Act bis zu 15 Mio. Euro oder 3%.

HEXART implementiert KI-Systeme für CV-Vorauswahl und Scoring. Wir erstellen die Dokumentation, begleiten DSFA und Aufsichtsverfahren. Die rechtliche Bewertung überlassen wir Ihrem Berater. Für Tool-Audit und Angebot kalkulieren wir 7 Werktage: https://hexart.pl/rezerwacja.

Quellen

Quellen, die wir bei der Erstellung herangezogen haben. Der obige Text stammt von uns; die genannten Seiten haften nicht für den Inhalt und haben ihn nicht autorisiert.

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Paul Lazniak

Gründer von HEXART